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Jahr |
Bestätigte Zahlen (ungefähr) |
Bestätigte Daten |
Käufer |
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2007 |
100‘000 |
Oktober 2007 |
Uruguay |
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2007 |
15‘000 |
14. November 2007 |
USA, City of Birmingham |
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2007 |
270‘000 |
1. Dezember 2007 |
Peru |
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2007 |
50‘000 |
1. Dezember 2007 |
Mexiko, Mexikanischer Milliardär |
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2007 |
167‘000 (half to be distributed to developing world |
5. Januar 2008 |
„Give One Get One“ Programm |
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Total |
602‘000 |
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Quelle: Wikipedia. http://en.wikipedia.org/wiki/Olpc [28.03.2008]
Bis jetzt haben nur Industrie- und Schwellenländer XO Laptops eingekauft. Durch das Give-One-Get-One-Programm konnten XO Laptops an Entwicklungsländer wie Ruanda, Haiti, Afghanistan, Kambodscha und Mongolei verteilt werden. Doch ein grosses Hindernis stellen die Kosten dar. Regierungen von Entwicklungsländern sind nicht in der Lage, soviel Geld für Laptops auszugeben. Negroponte sagte in einem Interview (The Boston Globe, 24.02.2008, “Vision evolves, but $100 Laptop is still the goal”), dass OLPC dieses Problem erkannt hat und nach weiteren Alternativen sucht.
Alternativen sind beispielsweise ein globales Give-One-Get-One Programm, d.h. das Programm beschränkt sich nicht nur auf Nordamerika sondern die ganze Welt insbesondere Europa kann mitmachen. Die zweite Alternative ist das so genannte „Twinning“. Florenz (Italien) ist die erste Stadt, welche 10’000 XO Laptops gekauft hat und sie an drei afrikanische Städte weitergibt. Weitere – vornehmlich europäische Städte – sollen folgen. Die dritte weitaus komplexere Alternative ist, dass XO Laptops von einem Dritten kommerziell vertrieben werden. Dabei fliessen vom Verkaufserlös 50 – 80 Dollar zurück an OLPC. (The Boston Globe, 24.02.2008, “Vision evolves, but $100 Laptop is still the goal”).
Sinkt der Preis für XO Laptops auf 100 Dollar oder sogar weniger, sind die Regierungen der Entwicklungsländer vielleicht in der Lage selber die Kosten zu tragen. Im Moment sind die Kosten meiner Meinung nach aber noch zu hoch.
informationsgesellschaftfueralle sagte,
Mai 18, 2008 um 3:51 pm
Ende April hat OLPC seinen XO-Laptop im Europaparlament in Strassburg vorgestellt. OLPC will in Brüssel ein Büro eröffnen, um für die Initiative zu werben. Dabei hofft die Organisation auf die Unterstützung der EU. (Quelle: Agence France Presse (23.04.2008): Preiswerte Schülercomputer sollen Kindern in Dritter Welt helfen – “One Laptop per Child”-Initiative wirbt um Spenden)
Wenn die EU bereit ist die Organisation zu unterstützen, wird sich das Projekt gut weiterentwickeln können. Für das Image von OLPC ist der Einbezug von Europa meiner Meinung nach positiv zu bewerten, da damit die wichtigen Industrienationen in das Projekt involviert werden und ihre Unterstützung garantieren. Damit erhält die Idee der zum grossen Teil gemeinnützigen Initiative mehr Gewicht.
Durch die Kooperation mit Europa wäre es möglich zusätzliche Laptops abzusetzen und sie Entwicklungsländern zukommen zu lassen. Damit besteht eine reelle Chance, dass sich der Laptop durchsetzen kann. Mit der Anfrage auf Unterstützung hat sich OLPC einen entscheidenden Pluspunkt gegenüber Konkurrenzprodukten verschafft, die ihre Laptops auf kommerzielleren Wegen absetzen müssen/werden.